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Das erste Baobab-Benefiz-Konzert in Berlin 2006 |
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Das erste Baobab-Benefiz-Konzert in Berlin am 21. Januar 2006
Nach relativ kurzer Vorbereitungs- und Organisationszeit (2 ½ Monate) fand am 21. Januar 2006 im Yaam in Berlin das deutschlandweit 7. Baobab-Benefiz-Konzert statt.
Die Organisatoren wurden zwei Tage vorher noch auf eine Nerven-Zerreiß-Probe gestellt, als die Gruppe "Santeria" mit den "Porn Horns" aus München krankheitsbedingt absagen musste. Allerdings wurde innerhalb von zwei Stunden ein großartiger Ersatz gefunden: Die Gruppe "I-Fire" aus Hamburg/Bremen.
Während im Backstagebereich die ersten Smalltalks zwischen Organisationsleuten
und Bands geführt wurden, bestaunte man am Einlass bereits die Menge an Leuten, die sich für diesen Abend auf den Weg ins Yaam gemacht hatte. Ab halb zwölf brachten I-Fire das Yaam zum Brodeln und Beben. Der Mix aus Reggae und HipHop schlug sofort wie eine Bombe beim Publikum ein. Schon bei der zweiten Single kam die Frage auf, ob die Jungs denn schon nen Album aufgenommen hätten. (Anm. der Verfasserin: Nein, bisher leider nicht, aber es wird hart dran gearbeitet.) Das Yaam war schon zu diesem Zeitpunkt überfüllt. Eine ganze Stunde schwitzten die Band und das Publikum zu Ohrwürmern und heißen Rhythmen. Bei den Organisatoren stand schon fest: „Die holen wir wieder nach Berlin.“
Direkt an das beschriebene Massenschwitzen gab es während einer Filmpräsentation über das Baobab-Family-Project viele Information. Eine recht gelungene Abkühlung und Ruhepause, wie sich herausstellte.
Im Anschluss betrat Jahcoustix mit seiner Gitarre die Bühne und lies die Leute
jamen. Es war eine Augenweide ihm beim Singen und Fühlen der Musik zu beobachten. Auch hier blieben Ohrwürmer nicht aus. Nach einer halben Stunde wurde die Bühne von der Jah Children Corporation geentert. Ganjaman, Junior Randy, Uwe Banton, Surviva, (Selecta) Stranjah und Ephraim Judah ließen die Mikros kreisen und verwandelten das Yaam noch mehr in eine Jahjaming-Welt. Auch Black Kappa gesellte sich zeitweise dazu und übernahm für kurze Zeit das Ruder, um der Menge einzuheizen.
Nach einer etwas längeren Pause und Erholung für die Artists und das Publikum, gab es dann noch eine gechillte Zugabe von Selecta Stranjah, zu dem sich dann einige MC gesellten, wie zum Beispiel Ganjaman und Jahcoustix. Auch hier sprang dann noch ein bekannter Musiker, der eigentlich als Gast an diesem Abend erschienen war, mit auf die Bühne und ließ seine Stimme erklingen: Johnny Strange von Culcha Candela.
Da es schon weit nach 5 Uhr morgens war, leerte sich da Yaam nun deutlich. Insgesamt eine knappe Stunden legte Stranjah noch auf, um sich dann auch von dem sehr erfolgreichen Abend zu erholen.
Der überraschende Erfolg dieses Konzertes ließ nicht nur das Herz des Projektleiters Andreas höher schlagen, auch das Organisatoren-Team aus Berlin feiert den Erfolg
noch eine Woche später und läuft mit großem Grinsen auf dem Gesicht durch die Stadt.
Durch den Besucheranstrum von etwas über 500 Leuten (erwartet wurden 250) erzielte das Konzert einen hohen Gewinn von gut 3000 Euro, der direkt an das Projekt weitergeleitet werden kann. Wir danken allen Berlinern, Sponsoren und Organisatoren und vor allem dem Yaam für ihren Beitrag zum Gelingen dieses Konzertes. Wir sind immer noch überwältigt. Das nächste Benefiz-Konzert ist bereits in der Vorplanung.
Text und Fotos: Bianca aka Homielina |
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