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Mellow Mark und Nattyflo in Berlin 2005 |
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Mellow Mark und Nattyflo im Yaam 04.12.2005
Hauptstadt was war bloß los mit euch?
Ist das Angebot in der ganzen Stadt einfach zu groß, dass ihr alle keinen Sinn mehr darin seht, auch sonntags vor die Tür zu gehen???? Und dadurch ein sehr sehr (mikro)fettes Konzert zu verpassen??
Im Gegensatz zu mir war der letzte Sonntag für den Veranstalter auf alle Fälle ein Trauerspiel! Diejenigen jedenfalls, welche es aus dem Sofa geschafft hatten, erwartete eine sehr heimelige Atmosphäre im YAAM. Stellt es euch einfach so vor, als ob Mellow Mark und Natty Flo bei euch im Wohnzimmer stehen, euch erst einmal die Chipstüte aus der Hand nehmen und dann die Wände durch ihre Stimmen, Gitarrenklänge und natürlich Beats zum vibrieren bringen. Ja, so ungefähr kann man die Stimmung beschreiben, Stars zum anfassen, das Publikum durfte sich Songs wünschen, welche auch prompt gespielt wurden. Schöner als jede Wunschhitparade und das ganz ohne Jukebox.
Gleich zu Beginn brachte Mellow Mark die Saiten seiner wahrscheinlich ständigen Begleiterin, dem „Wild Thing“, mit seiner Haarpracht zum „singen“.
Trotz des Fehlens von Mr. Jondo, ließ sich der gute mLo durch Zurufe animieren „Foundation“ anzuspielen. Martin Jondo`s Part ließ er dann leider/ gott sei dank aus, g*.
Desweitern wurde das Publikümchen mit natürlich „Revolution“, „Konfrontation“(tausend dank dafür), „was geht mit der Liebe“(Refrain wurde sehr melodisch von der YAAM- family übernommen), dem zurückkehrenden „Astronauten“ uvm. verwöhnt.
Im mOment nimmt sich der Krieger des Lichts viel Zeit für sein neues Album („und das ist auch gut so“), welches Euch vielleicht schon im Sommer aus den Plattenregalen anstrahlen wird.
Der Wahl- Frankfurter Natty Flo hatte in seinem Reiseköfferchen ein breites Repertoire dabei, von rootslastigen Tunes bis hin zum brennenden Dancehall. So bekamen wir ordentlich was auf die Ohren; von den alten Klassikern wie „Roots“ über „Strandleben“, “Immer vorwärts“, „Bleib positiv“(ft. Mellow Mark) sowie den auf dem Rootdown- Sampler erschienen, sozialkritischen Song „In den schönsten Farben“…uvm. Man merkte dem frischgewordenen Papa förmlich seine sehr ausgeglichene Art auf der Bühne an.
Mr. Barney Millah stärkte den zwei Jungs musikalisch den Rücken. Falls er mit dieser „multiplen Persönlichkeit“(immerhin eine ganze fehlende Band) doch einmal Schwierigkeiten hatte, stand ihm sofort der „gereifte“ Mark mit seiner Klampfe zur Seite.
Ich danke euch SEHR für dieses geniale Konzert und vor allem natürlich für das äußerst gemütliche Interview im Anschluß.
Bleibt wie ihr seid.
Vielen Dank außerdem an Stevie, für die nette fotographische Unterstützung!!!
Und an all euch Berliner: Tut euer bestes so etwas nich mehr zu verpassen!!
Text: SupaZue
Fotos: Stevie Azizam
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